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How to Break Multi-Brand Control System Data Silos in Factories?

Wie man Datensilos in Multi-Brand-Kontrollsystemen in Fabriken aufbricht?

Moderne Fabriken betreiben 2–5 Automatisierungsmarken, was universelle Datensilos schafft. Proprietäre Protokolle verhindern eine Echtzeitkoordination und führen zu 28 % unvollständigen Gerätedaten, 40 % höherer manueller Arbeitsbelastung und 35 % geringerer Genauigkeit bei der vorausschauenden Wartung. Die protokollbasierte Vereinheitlichung über Edge-Gateways (OPC UA, Modbus TCP) erreicht eine Genauigkeit von 99,9 %, spart 60–70 % der Ersatzkosten und verbessert die Wartungseffizienz um 30 %. Zwei verifizierte Fälle zeigen eine Produktionssteigerung von 15 % und eine 32 % bessere Fehlerwarnpräzision. Dieser markenunabhängige Ansatz bietet einen risikoarmen, skalierbaren Weg zur Transformation zur Smart Factory.

Aufbrechen von Datensilos in Multi-Brand Industrie-Steuerungssystemen

Moderne Fabriken arbeiten selten mit nur einer Automatisierungsmarke. Die meisten Anlagen betreiben zwei bis fünf verschiedene Steuerungssysteme, darunter SPS, DCS und TSI-Geräte von Siemens, Mitsubishi, Allen-Bradley und ABB. Jeder Anbieter verwendet proprietäre Protokolle, die die vor Ort gesammelten Daten naturgemäß isolieren. Dadurch leidet die stationsübergreifende Koordination und die Produktionsplanung wird ineffizient.

Warum gemischte Steuerungssysteme verschiedener Anbieter universelle Engpässe schaffen

Industriestandorte wachsen durch iterative Modernisierungen und die Beibehaltung von Altgeräten. Branchenuntersuchungen zeigen, dass nur 12 % der Fabriken eine einzige Steuerungsmarke verwenden. Die übrigen 88 % betreiben zwei oder mehr unterschiedliche Systeme. Diese Fragmentierung blockiert die Echtzeit-Kommunikation zwischen Geräten. Daraus resultieren Datensilos, die die Hauptursache für ineffiziente Abläufe in der gesamten Fabrik sind.

Messbare Verluste durch getrennte Fabrikdaten

Feldstatistiken zeigen, dass traditionelle Fabriken 28 % unvollständige Gerätedaten aufweisen. Nicht synchronisierte Ausrüstungsdaten erhöhen den manuellen Wartungsaufwand um über 40 %. Zudem verringert fragmentierte Daten die Genauigkeit der vorausschauenden Wartung um fast 35 %. Am wichtigsten ist, dass 37 % der vor Ort erfassten Betriebsdaten nie MES- oder ERP-Plattformen erreichen. Folglich fehlt der intelligenten Entscheidungsfindung eine vollständige Datenbasis.

Bewährter technischer Weg zur herstellerübergreifenden Interoperabilität

Eine effektive Integration konzentriert sich auf die Vereinheitlichung der Protokolle, nicht auf den Austausch der Hardware. Der Einsatz von Edge-Gateways fungiert als zentraler Konvergenzpunkt. Gateways wandeln proprietäre Protokolle in offene Standards wie OPC UA und Modbus TCP um. Sie vereinheitlichen Profinet-, MC- und EtherNet/IP-Signale. Standardisierte Datenkennzeichnung schafft eine universelle Übertragungslogik. Diese Methode erreicht eine Datenübertragungsgenauigkeit von 99,9 % und unterstützt eine stabile OT-IT-Interaktion.

Praktischer Nutzen der markenunabhängigen Automatisierungsintegration

Dieser Ansatz maximiert die Rendite bestehender Hardwareinvestitionen. Fabriken sparen 60–70 % im Vergleich zu einem vollständigen Systemaustausch. Eine einheitliche Datenplattform zentralisiert das Management von Geräten verschiedener Marken. Einheitliche Fehlerdiagnosen verbessern die Wartungsreaktionszeit um 30 %. Standardisierte Daten ermöglichen zudem eine konsistente Produktionsanalyse. Unternehmen erhalten transparente, nachvollziehbare Daten über den gesamten Prozess.

Zukünftige Trends: Offene industrielle Steuerungssysteme

Die globale Automatisierung bewegt sich von geschlossenen Marken hin zu offener Vernetzung. Der Markt für industrielle Systemintegration wächst jährlich um 5,72 %. Standards wie IEC 61499 und verbesserte OPC UA beschleunigen die Gerätekompatibilität. Einmarken-geschlossene Systeme erfüllen die Anforderungen flexibler Fertigung nicht mehr. Hersteller setzen nun auf Kompatibilität statt vollständige Vereinheitlichung. Dieses risikoarme Modell passt zu 90 % der traditionellen modernisierenden Fabriken.

Verifizierte Praxisbeispiele

Fall 1: Modernisierung einer Feinchemiefabrik
Eine regionale Chemiefabrik nutzte Siemens DCS, Mitsubishi SPS und Omron-Steuerungen. Vor der Modernisierung lag die Datenerfassungsrate nur bei 72 %. Verstreute Daten verursachten monatlich 9 Stunden ungeplante Ausfallzeit. Nach dem Einsatz von Edge-Gateways und einer OPC UA-Plattform stieg die Datenintegrität auf 99,98 %. Die monatliche Ausfallzeit sank von 9 auf 3,5 Stunden. Die Produktionseffizienz erhöhte sich innerhalb von vier Monaten um 15 %.

Fall 2: Integration von DCS und Überwachung in einem Kraftwerk
Ein Wärmekraftwerk hatte Kompatibilitätsprobleme zwischen ABB DCS und Bently Nevada TSI-Schwingungsmonitoren. Isolierte Systeme verhinderten die Echtzeit-Datenaustausch der Turbinen. Das Team setzte auf redundante Glasfasernetze und einheitliches Daten-Tag-Management. So wurde eine nahtlose Datenverknüpfung erreicht. Das Projekt reduzierte ungeplante Ausfallzeiten der Einheiten innerhalb von sechs Monaten um 18 %. Die Frühwarngenauigkeit bei Gerätefehlern verbesserte sich um 32 %. Der Energieverbrauch der Anlage sank durch optimierte Steuerung um 9 %.

Zusätzliche numerische Validierung
Bei 12 Integrationsprojekten stieg die durchschnittliche Datenverfügbarkeit von 71 % auf 98,5 %. Die mittlere Reparaturzeit (MTTR) sank um 27 %. Die Produktionsumrüstzeit verkürzte sich dank einheitlicher markenübergreifender Datenübersicht um 19 %.

Verfasst von Gu Jinghong, Ingenieur für industrielle Automatisierung mit Schwerpunkt SPS- und DCS-Lösungen für Öl-, Gas- und Chemieindustrie.

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